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Erinnerungsarbeit | Menschenrechte | Werte

Freitag 22.09.17 18:00 bis 20:00 Uhr
AUFTAKTVERANSTALTUNG ZUM INTERNATIONALEN NÜRNBERGER MENSCHENRECHTSPREIS 2017

Der Syrienkrieg

Ausdruck eines regionalen Zerfalls

Der ehemalige syrische Militärfotograf mit dem Decknamen "Caesar" wird am 24.09.2017 mit dem Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis ausgezeichnet. Seine aus Gefängnissen geschmuggelten Fotos sind erschütterndes Beweismaterial für Menschenrechtsverbrechen, die im syrischen Bürgerkrieg begangen werden. Eine Auswahl der Fotos von "Caesar" wird im Rahmen einer Dokumentation in der Kreis Galerie Nürnberg gezeigt. Rund um die Verleihung finden zudem eine Reihe von Begleitveranstaltungen im CPH statt (24.09./25.09./26.09./28.09./29.09.2017).

Den üppig sprießenden Verästelungen der syrischen Konfliktlandschaft zu folgen ist kein leichtes Unterfangen: Allein die militärische Rebellenzentrale in Aleppo zählte über 100 verschiedene Gruppierungen. Nicht nur auf Seiten der verschiedenen Rebellengruppierungen sind Organisationen somit oftmals kaum mehr als eine grobe politische Richtungsangabe, auch die Regierungsseite zerfasert längst in diverse Milizen. Der innersyrische Zerfall steht jedoch nicht allein, regionale Konfliktregelungen scheinen weder verhandelbar noch umsetzbar zu sein. Prof. Dr. Thomas Demmelhuber und Christian Thuselt wollen mit ihren beiden Vorträgen dabei helfen, den Zerfall einer politischen Ordnung in Syrien wie in der gesamten Region zu verstehen.

ausführlicher Flyer zur Veranstaltungsreihe als pdf-download

Veranstalter: Akademie CPH, FAU - Institut für politische Wissenschaft, Internationale Akademie Nürnberger Prinzipien (IANP), Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg, Nürnberger Menschenrechtszentrum (NMRZ), Staatstheater Nürnberg

 

 

Leitung

Dr. Doris Katheder

Referent/-innen

Dr. Thomas Demmelhuber, FAU Erlangen

Christian Thuselt, FAU Erlangen

Veranstaltungsnummer

31849