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Erinnerungsarbeit | Menschenrechte | Werte

Freitag 29.09.17 18:00 bis 20:00 Uhr
VORTRAG

Möglichkeiten der Strafverfolgung von Verbrechen in Syrien durch Drittstaaten

Veranstaltung im Rahmen des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises

Die internationale Strafjustiz hat derzeit wenige Möglichkeiten, die Kriegsverbrechen in Syrien strafrechtlich zu verfolgen. Eine Anklage vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wird dadurch erschwert, dass Syrien kein Mitgliedsstaat des Römischen Statuts ist und die Veto-Mächte Russland und China sich einer Verweisung durch den UN-Sicherheitsrat an den Strafgerichtshof entgegenstellen. Der Vortrag erläutert die Möglichkeit, wie die Justiz von Drittstaaten mit Berufung auf das Weltrechtsprinzip aktiv werden kann. So wurden bislang unter anderem in Deutschland, Frankreich und Schweden Anklagen bei nationalen Gerichten erhoben.

ausführlicher Flyer zur Veranstaltungsreihe als pdf-download

Veranstalter: Akademie CPH, FAU - Institut für politische Wissenschaft, Internationale Akademie Nürnberger Prinzipien (IANP), Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg, Nürnberger Menschenrechtszentrum (NMRZ), Staatstheater Nürnberg

 

 

Leitung

Dr. Doris Katheder

Referent/-in

Wolfgang Kaleck, European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) Berlin

Veranstaltungsnummer

47163