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Erinnerungsarbeit | Menschenrechte | Werte

Mittwoch 25.10.17 18:00 Uhr
VORTRAG UND DISKUSSION

Mod Helmy

Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete

Die wahre Geschichte des "arabischen Schindler" von Igal Avidan

Die meisten Menschen in Nazi-Deutschland reagierten gleichgültig auf die Judenverfolgung, viele nahmen aktiv daran teil. Nur 600 von ihnen wurden von Yad Vashem als Judenretter geehrt und ein einziger war ein Araber.

Der Arzt Mod (Mohamed) Helmy wurde von den Nationalsozialisten als »Nichtarier« diskriminiert und als Ägypter inhaftiert. Trotzdem half er jahrelang einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken. Mitten in Berlin gelang es ihm sogar mithilfe von Hitlers Intimfreund, dem Mufti von Jerusalem, eine Jüdin als Muslima in Sicherheit zu bringen.

Igal Avidan fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke und zeichnet seine einzigartige Geschichte nach.

Eintritt: EUR 5,- (ermäßigt: EUR 4,-)

Wir bitten um Onlineanmeldung unter folgendem Link

Kooperationspartner: Friedrich-Ebert-Stiftung (Regionalbüro Regensburg)

Mit freundlicher Unterstützung: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Franken e. V.

 

 

Leitung

Dr. Doris Katheder, CPH

Harald Zintl, Friedrich-Ebert-Stiftung, Regionalbüro Regensburg

Referent/-in

Igal Avidan, freier Berichterstatter aus Berlin für israelische und deutsche Zeitungen und Hörfunksender. Ko-Autor seines Buches über Mod Helmy ist der Schriftsteller und Journalist Helmut Kuhn.

Moderation

Harald Zintl

Veranstaltungsnummer

47909